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Airbnb lässt Wohnraum in Deutschland teurer werden

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Der Wohnraum in Deutschland wird immer teurer und dafür gibt es zahlreiche Gründe. Eines der eher unerwarteten Gründe ist die Plattform Airbnb. Anfangs war die Plattform eine App, um freie Zimmer zu vermieten oder sogar die ganze Wohnung, wenn man sowieso im Ausland ist. Der Trend bei Airbnb hat sich aber gewandelt.

Auf Basis der Internetseite insideairbnb.com geht hervor, dass sehr viele Unterkünfte nur für die Weitervermietung überhaupt erst angemietet werden. Im Untersuchungszeitraum in der ersten Jahreshälfte 2015 wurden mehr als die hälfte der angebotenen Unterkünfte länger als 90 Tage vermietet. Hier liegt der Verdacht nahe, dass es sich gar nicht um die eigene Wohnung handelt.

Dabei waren es im übrigen auch zu 72 Prozent ganze Wohnungen — keine einzelne Zimmer. So geschieht es, dass gewöhnliche Wohnungen vom Mietmarkt für Airbnb verschwinden. Wohnraum als Ferienunterkünfte ist zu einem neuen und durchaus lukrativen Geschäftsmodell herangewachsen.

Die meisten Vermieter haben auch nicht nur eine Wohnung im Angebot, sondern mehrere. Über 200 hatten zwei Angebote und 66 davon sogar drei. 75 Gastgeber hatten vier oder mehr Angebote im Portfolio.

Lohnt sich eine Vermietung auf Airbnb?

Nach der Rechnung kommen 200 Personen auf 522 Angebote. Das ist gar nicht so schlecht und daher liegt der Verdacht nahe, dass es sich um ein lukratives Geschäftsfeld handelt. Beim näheren hinsehen entdecken wir, dass eine Wohnung bereits einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 17.000 Euro generiert. Das ist mehr als das doppelte einer Langzeit-Jahresmiete.

Der Umsatz je Wohnung kann aber noch weitaus höher sein. Durch weitere Gadgets oder Besonderheiten kann der Preis natürlich angepasst werden. So kommt es, dass einige Hosts auf Airbnb zum Beispiel ein Whirlpool mit anbieten oder eine Spielekonsole. Diese — finanziellen — Kleinigkeiten, können den Preis pro Nacht aber in etwa um 12 Euro steigen lassen.

Eine Italienerin führte einen Prozess im Berliner Bezirksamt Pankow und dabei kam heraus, dass eine Ferienwohnung aus jenem Gebiet sogar einen Reingewinn von 26.700 Euro im Jahr erzielte. Agenturen haben sich darauf spezialisiert. Ganze Häuser gehören Kleinanlegern aus Italien oder Israel.

Mehr für Touristen, weniger für Bewohner

Rund um den Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg stehen sechs Mietwohnungsinserate mit 46 Airbnb-Angeboten quasi in Konkurrenz.  Hinzukommt, dass ein beachtlicher Anteil davon eigentlich illegal vermietet. Nach Schätzungen befinden sich circa 20.000 private Touristenunterkünfte in der Gegend. Bei den Bezirken sind aber nur 1900 Ferienwohnungen angemeldet und etwa 3000 Registrierungsnummern wurden vergeben.

Es besteht auch keine Chance, dass illegale Angebote gefiltert werden können. Airbnb kooperiert nämlich nicht mit den deutschen Behörden und die Server stehen allesamt im Ausland. In Berlin kommt es wohl bald wieder zu einer Abänderung des Zweckentfremdungsverbotsgesetz.

In München wird im übrigen schon mehr getan. Hier hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass die Plattform alle Daten herausgeben muss. In Barcelona hat man es auch schon geschafft. Hier wurden bereits mehrere tausend Inserate wieder gelöscht.

An sich keine schlechte Idee

An sich sind Sharing-Dienste wie Airbnb keine schlechte Idee. Jeder kann ein freies Zimmer für kurze Zeit vermieten oder eine ganze Wohnung, sofern man sich eben auf Reisen befindet. Das ist natürlich auch nicht jedermanns Sache, aber durchaus lukrativ werden kann es allemal.

Je nach Standort werden die Inserate beliebter und teurer. Wer ein Apartment neben einen der vielen Spielbanken in Deutschland hat, kann gutes Geld nebenbei verdienen. Wichtig ist eben nur, dass Wohnraum nicht für gewerbliche Zwecke verwendet wird.

Es ist aber auch nicht selten, dass Städte eigens eingerichtete Apartments baut und diese wiederum auf Airbnb angeboten werden. Das ist völlig legitim.

Größerer Wohnkomfort und geringere Energiekosten durch intelligente Heizsysteme

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Das Smart Home bietet Kunden vor allem in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Stromsparen einen hohen Mehrwert. Smarte Heizsysteme decken mit dem Komfort und der Energieeinsparung gleich zwei dieser drei Aspekte ab. Doch noch immer haben viele Menschen eine nur ungefähre Vorstellung vom Smart Home. Sie können sich nur schwer vorstellen, wie das Internet der Dinge (IoT) überhaupt funktioniert und welche Vorteile sich gezielt unter der smarten Heizsteuerung verbergen. Mit diesem Ratgeber wird in dieser Hinsicht für Abhilfe gesorgt. Die Chancen und Möglichkeiten durch ein intelligentes Heizsystem werden offengelegt.

Smarte Heizsysteme erhöhen den Wohnkomfort

Intelligente Heizanlagen erweitern die Differenzierbarkeit der Einstellungen erheblich. So lassen sich für die einzelnen Räume passgenau die gewünschten Temperaturen einstellen, während wiederum verschiedene Statusmeldungen wie anwesend, abwesend und schlafend das Heizsystem aktivieren. Dieses stellt nun für jedes Situationsprofil die gewünschte Temperatur ein.

Die Einstellung der Temperatur für jeden einzelnen Raum wiederum bietet die Vorteile, dass Bewohner für jeden Raum unterschiedliche Prioritäten mit Blick auf die Raumtemperatur setzen. Im Schlafzimmer pflegen die Temperaturen für gewöhnlich am geringsten zu sein. Im Arbeitszimmer darf es gern etwas wärmer sein, während das Wohnzimmer zumeist der am meisten beheizte Raum ist. Weitere Einblicke in das System von smarten Heizsystemen und Angebote mir Mehrwert vermittelt Ihnen homeandsmart.de.

Wohnkomfort und Arbeitsproduktivität

Studien zur Ermittlung der perfekten Zimmertemperatur gibt es viele. So haben arbeitsbezogene Untersuchungen als ideale Raumtemperatur 20 bis 21 Grad Celsius ergeben. Dies sind Temperaturen, in denen Beschäftigte, zum Beispiel im Büro, die stärkste Arbeitsleistung bringen. Als ideal für die Produktivität wurden in dieser Studie eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 Grad und 60 Grad ermittelt. Dies lässt sich wiederum über smarte Klimaanlagen bequem über eine App oder ein akustisches Signal realisieren.

Arbeiten und Wohnen sind natürlich zwei Paar Schuhe, denn beim Wohnen bevorzugt der Konsument eher wärmere Temperaturen, wobei es zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede gibt. Die perfekte Individualtemperatur für das Wohnen liegt nach einer niederländischen Studie nämlich bei Männern bei 22 Grad, während Frauen Temperaturen von 25 Grad in der eigenen Wohnung bevorzugen. Dass Frauen leichter frieren, ist also nicht nur gefühlt, sondern basiert auf biologischen Grundlagen. Mit smarten Heiztechniken ist jeder Nutzer fortan in der Lage, das Heizprofil seiner Wohnung im Sinne eines hohen Wohnkomforts und zur Stimulation seiner Arbeitsfähigkeit zu sektoralisieren wie auch individualisieren, was zum Beispiel für Freiberufler im Home Office eine attraktive Option ist.

Energiesparen mit einer vernetzten Heizung

Dass sich mit smarten Techniken wunderbar Energie einsparen lässt, ist wissenschaftlich unumstritten. Deswegen unterstützt der Bund im Zuge der Energiewende auch Privatpersonen bei Projekten rund um die energetische Sanierung. Insofern lohnt es sich, sich vor der Installation von Smart-Home-Komponenten mit den staatlichen Fördermöglichkeiten vertraut zu machen, um in den Genuss von Zuschüssen zu gelangen.

Beispiele für Stromsparen mit smarten Heizsystemen sind Sensoren an den Fenstern, sodass die Signale bei geöffneten Fenstern an die Heizung im betreffenden Raum gemeldet wird. Die Heizung reagiert darauf, indem sie ihre Wärme drosselt oder ganz herunterfährt. Weitere Einspareffekte beziehen sich auf die Regulierung der Heizung nach einem festen Zeitplan. So kann zum Beispiel die Heizung während der Arbeitszeit ausgeschaltet werden, die erst dann wieder Wärme sendet, wenn der Bewohner zurückkehrt.

Andere Aspekte betreffen die Auswertung des Energieverbrauchs mit einer Aufschlüsselung aller energieverbrauchenden Haushaltsgeräte. So lassen sich auf einen Blick die größten Stromfresser erkennen, sodass jeder Nutzer die geeigneten Maßnahmen treffen kann, um in seinem Haus die Stromkosten zu senken. Dies ist auch unter diesem Gesichtspunkt so effektiv, dass 76 % der Energiekosten in Deutschland allein durch die Heizung verbucht werden. Nur 11 % aller Stromkosten haben ihre Ursache in dem Warmwasserverbrauch. Die Beleuchtung hingegen wird in Bezug auf den Stromverbrauch regelmäßig überschätzt. Tatsächlich beläuft sich der Anteil des Stromverbrauchs durch Lampen in deutschen Haushalten nur bei 1,5 %

Vorteile bei Diagnose und Wartung

Schließlich freut sich über die intelligenten Heizsysteme auch der Handwerker, der im Falle eines Schadens ins Haus bestellt wird. Durch die kontinuierliche Datenaufzeichnung sowie automatische Störmeldungen kann er die Diagnose der Störung schneller ermitteln. Auch die Wartung lässt sich dank der hinzugewonnenen Daten effektiver leisten.